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HIER SEHEN SIE EINE KLEINE AUSWAHL AUS DEM FUTURES-TRADER BUCHSHOP |
Teil 5 letzter bezahlter Kurs Der letzte bezahlte Kurs eines Futures an den elektronischen Terminbörsen hat entweder den Grund No.3 oder No.4 im vorangegangenen Erklärstück: 3. (Limit-) Orders deren Preise sich überschneiden bzgl. deckungsgleich sind, werden gematcht 4. Bestehende (Limit-) Orders im Orderbuch werden mit aktuell auf das Orderbuch auftreffenden Market-Orders gematcht. Punkt 3 ist eine Voraussetzung dafür, daß Orders gematcht werden werden, bzw. das die im Orderbuch bereits bestehende Order mit einer aktuell auf das Orderbuch treffenden Order zusammengeführt. Prinzipiell hat immer die im Orderbuch stehende Order das Preisbestimmungsrecht, d.h. aktuell auf das Orderbuch treffende Orders, die mit bestehenden Orders im Orderbuch gematcht werden bestimmen NICHT den Preis. Akzeptiert eine aktuell auf das Orderbuch treffende Order den/die Preise des Orderbuchs dahingehend, daß beide Preise der -sowohl der neuen als auch der bestehenden- den gleichen Wert haben, so wird der Ausführungspreis diesem Preis entsprechen und an der Börse kommt einer neuer Umsatz zu diesem Preis zustande. Akzeptiert eine neu auf Orderbuch treffende Limit-Order mehrere Preise im bestehenden Orderbuch, so wird diejenige Order, die vorne steht, zuerst ausgeführt, und danach diejenigen Order zu den nachfolgenden Preisen. Je nachdem welches Volumen diese Order hat, wird das gesamte Orderbuch bis zum Preis der neuen Order bedient und alles was nicht besser oder gleich als der Preis der neuen Order ausgeführt werden kann, wandert dann ebenfalls wieder ins das Orderbuch. Dazu ein: Der Markt handelt Best-Bid 2517 zu Best-Ask 2517,5. Im Orderbuch stehen folgende Angebote: 2517,5/6 Kontrakte, 2518/4 Kontrakte, 2518,5/10 Kontrakte, 2519/4 Kontrakte und 2520/3 Konktrakte, 2520,5/7 Kontrakte. Ein Marktteilnehmer schickt nun folgende Order auf das Orderbuch: Kauf 50 Kontrakte mit Preislimit 2520. Dies führt dazu, daß dieser Teilnehmer für insgesamt 27 Kontrakte eine Ausführung zu den im Orderbuch befindlichen Preisen erhält. Er erhält die Ausführung für diese 27 Kontrakte zu den Preisen der 27 Kontrakte, die im Orderbuch angezeigt wurden, da neue Orders, die mit Orders aus dem Orderbuch gematcht werden grundsätzlich kein Preisbestimmungsrecht haben. Gleichzeitig wandern die restlichen 23 Kontrakte in das Orderbuch und der aktuelle Quote ist nun best-bid 2520 zu best-ask 2520,5 mit einer size von best-bid-vol. 23 Kontrakten zu best-ask-vol. 7 Kontrakte. Treffen Market-Orders auf das Orderbuch ist die Sache einfacher: Market-Orders räumen prinzipiell das Orderbuch soweit leer, wie Orders auch tatsächlich im Orderbuch stehen. Bei kleinen Orders ist dies in der Regel völlig unproblematisch, weil i.d.R. immer genug Orders im Orderbuch stehen, um kleinere Orders ohne größere Preisausschläge zu bedienen. Treffen allerdings große Orders auf das Orderbuch, z.B. Hedging-Transaktionen von Versicherungen oder Fonds bei Aktien-Index-Futures, so kann es bisweilen sehr harte Ausschläge geben, die dann auch meist trendbestimmend werden. Stop-Orders dagegen sind konditionierte Market-Orders und werden erst bei Erreichen eines bestimmten Preislevels ausgeführt. Stop-Orders sind selbstverständlich im Orderbuch nicht sichtbar und werden bei Ausführung so behandelt wie Market-Orders. Stop-Limit Orders dagegen konditionierte Limit-Orders. Bei Erreichen eines bestimmten Preislevels werden Stop-Limit Order zu Limit-Orders und es gilt das, was hier bzgl. der Ausführung von Limit-Orders bereits gesagt wurde. Darüber hinaus gibt es weitere, teils exotische Ordertypen...weiter zu Teil 6 |
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